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Selbstsabotage?

Selbstsabotage?

Kennst du das Gefühl, dass alles anders kommt als du es dir gestern Abend noch  vorgestellt hast.

Morgen ist der perfekte Tag! Die Kinder sind in der Schule, der Mann zur Arbeit und du kannst mit deiner ToDo Liste beginnen.

 

Doch dann ist alles anders als „geplant“.

Der Mann erzählt dir, dass er heute nicht ins Büro muss, er mach Homeoffice. 

 

Dem Kleinen fällt ein, dass er ja zum Kindergeburtstag eingeladen ist, hat vergessen die Einladung abzugeben und nun hat er ja kein Geschenk. Die Tränen laufen, du versprichst, dich um das Geschenk zu kümmern. Der Kleine beruhigt sich, macht sich jetzt endlich fertig für den Kindergarten.

 

Wie immer kümmerst du dich um alles, obwohl dein Mann jetzt auch gerade zu Hause ist. Aber er wird ja heute Homeoffice machen. Da möchtest du ihn nicht bitten den Jungen in den Kindergarten zu fahren. 

 

Die Große wird und wird nicht wach. Schon zweimal warst du in ihrem Zimmer um sie zu wecken. Du ahnst schon, dass sie wieder den Bus verpassen wird und du sie gleich auch noch zur Schule fahren wirst.

Ok denkst du, dann verbinde ich die Fahrerei halt mit dem Einkauf.

 

 

Innerlich macht sich schon Enttäuschung breit. Du hattest dir den Vormittag ganz anders vorgestellt. Wolltest im Kindergarten noch einen Augenblick mit deiner Freundin quatschen, doch dass fällt jetzt wohl wieder Mal aus. 

 

Irgendwie ist dein Mann zwar da, aber irgendwie auch nicht. Er möchte nicht in deine morgendliche Routine eingreifen. Du hast ja immer alles so super im Griff. 

 

 

Er spürt deine aufkommende Unzufriedenheit, vielleicht auch richtige Wut, traut sich aber auch nicht was zu sagen, weil du in deinem Ehrgeiz eben alles etwas schneller machst, damit es auch klappt. 

 

Frühstück für alle, Brote für die Kinder, Geschirrspülmaschine einräumen, bevor du los fährst. Den Teenager bloß nicht zu viel ansprechen, damit ihre Laune nicht noch schlechter wird und deine gleich mit.

 

Nachdem du die Beiden abgesetzt hast, fährst du Einkaufen. Heute gibt es ein Geschenk aus dem Supermarkt für den Kindergeburtstag, obwohl du viel lieber in dem schönen Spielwaren Geschäft geschaut hättest, dort wird es auch immer liebevoll verpackt. 

 

Na, was soll’s dann packst du es nachher eben selbst ein.

 

Du kommst mit deinen Einkäufen nach Hause, wärst jetzt wirklich gern einen Augenblick allein.

 

Du wolltest doch meditieren, deine eigenen kreativen Ideen endlich umsetzten, vielleicht sogst mal ein Business daraus machen. 

 

Dein Mann kommt aus dem Wohnzimmer, sein Homeoffice findet am Esszimmertisch statt.  Es ist Zeit für eine Pause, er würde gern einen Kaffee mit dir trinken. Du sagst ja, möchtest ja auch gern einen trinken, doch alles was dir heute Morgen wichtig war verschiebt sich immer weiter nach hinten. 

 

 

Und du wolltest eigentlich schon längst die Waschmaschine angestellt haben, 😔 seufz . Okay, dann jetzt den Kaffee mit deinem Mann, er erzählt dir von seinem tollen Projekt, wie gut es vorangeht, und dass er nur noch ein paar Tage braucht, bis alles fertig ist. Dann geht er auch schon wieder zurück an den Esszimmertisch ins Homeoffice, damit er nicht soviel Zeit verliert und er seine jetzt gerade so kreative Phase voll ausschöpfen kann. 

 

Du spürst, wie du immer schlechtere Laune bekommst, hast das Gefühl, dass nur bei dir wieder alles anders läuft.  Jetzt kannst du dich schon fast um das Mittag essen kümmern bevor der Kleine aus dem Kindergarten kommt. 

 

 

Für die Meditation fühlst du dich jetzt zu angespannt und außerdem wärst du jetzt ja eh mit den Gedanken woanders und für die anderen kreativen Ideen ist heute eh kein Platz mehr. 

 

Kommen dir solche Augenblick bekannt vor?

 

Erkennt du die Selbstsabotage? 

 

 

Die Entscheidung liegt immer bei uns, wie wir mit einer Situation umgehen.  Das Außen gibt uns Möglichkeiten, wir wählen.

 

Wie wäre es gelaufen, wenn du den Mut gehabt hättest deinen Mann zu fragen ob er die Kinder fährt. 

Hättest du dann in dieser Zeit, alles ein bisschen langsamer machen können?

In Ruhe die Küche aufgeräumt, Waschmaschine angestellt und dann die Meditation gemacht.

 

 

Vielleicht wäre dir die Idee gekommen deine Freundin anzurufen und sie zu fragen ob sie Zeit für einen schnellen Kaffee im Café am Supermarkt hat. Dann wärst du einkaufen gegangen und du hättest in den Spielwaren Laden gehen können der dir so gut gefällt. Das Geschenk wäre dort schon liebevoll eingepackt worden.

 

Beim nach Hause kommen hätte dein Mann seine Pause auch schon abgeschlossen, oder dich gefragt ob du mit ihm einen Kaffee trinken würdest. Jetzt hättest du entweder mit Freude zugestimmt oder verneint, da du ja schon einen Kaffee mit deiner Freundin gehabt hast. 

 

Einkäufe auspacken, entscheiden ob noch Raum für die kreativen Ideen ist. Vielleicht lässt sich etwas umsetzten während das Essen im Backofen ist. 

 

Dein Tag hätte anders laufen können, wenn du dich getraut hättest eine Frage zu stellen.

 

Deinen Teenager in seiner Selbstverantwortung gelassen hättest. Wenn sie verschläft und deshalb zu spät kommt liegt es an ihr. In der Entschuldigung steht dann auch: „Hiermit entschuldige ich das Zuspätkommende meiner Tochter. Leider ist es ihr heute Morgen sehr schwer gefallen aufzustehen.“ Keine Ausreden!

 

Vielleicht auch nicht doppelt so viel Gas geben, weil wir dann denken, wir schaffen alles viel besser. Oft geschehen dann noch mehr kleine Zwischenfälle, die alles nur noch chaotischer werden lassen.

 

Am Ende gibt es Frust auf allen Seiten, und am meisten bei dir.

 

 

Möchtest du mehr Lebensfreude und Wohlbefinden in dein Leben zu lassen?

 

 

Ob ein Coaching bei mir das Richtige für dich ist, finden wir bei einem kostenlosen Kennenlern-Gespräch heraus.

Dauer: 20 Minuten

 

Hinweis: 

Termine, die am Behandlungstag abgesagt werden, werden zu 100 % in Rechnung gestellt.

Telefonische Anfragen, die über 15 Minuten hinausgehen, werden als Beratungs-Sitzung berechnet.

 

 

 

 


Indira Brünjes

Am Hochzeitswald 28

27711 Osterholz-Scharmbeck

 

 

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Meine Sitzungen und Ausbildungen ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnose und gebe keine Heilversprechen.